Bund und Länder

ver.di Bundestarifkommission beschließt Forderungen

Tarifrunde der Länder

ver.di Bundestarifkommission beschließt Forderungen

Die ver.di-Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst (BTK ö.D.) hat in ihrer Sitzung am 26. August 2021 die Forderung für die Tarif- und Besoldungsrunde 2021 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) beschlossen.

Ob in der Justiz, in den Verwaltungen, an den Universitäten, im Straßenbau, Küstenschutz oder in den Unikliniken der Länder – die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sichern mit ihrer Arbeit die Infrastruktur, die die Gesell­ schaft braucht, um gut und sicher durch die Pandemie zu kommen. Das muss auch im Tarifergebnis für die 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder deutlich werden.

Die Forderungen im Einzelnen

  • Erhöhung der Tabellen­entgelte um 5 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich
  • Erhöhung der Tabellen­entgelte für Beschäftigte im Gesundheitswesen um 300 Euro
  • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Stu­ dierenden und Praktikant*innen um 100 Euro monatlich
  • Laufzeit 12 Monate
  • Verlängerung der Vor­schrift zur Übernahme der Auszubildenden

aus der Pressemitteilung vom 27.08.2021 von ver.di Hamburg:

Sabine Bauer, Fachbereichsleiterin für den Öffentlichen Dienst bei ver.di HH: „Wir halten den Laden am Laufen, wir haben den Laden am Laufen gehalten und werden es weiterhin tun, das sind keine leeren Worte. Die Kolleginnen und Kollegen, die in Hamburg betroffen sind von dieser Tarifrunde, arbeiten in den Bezirksämtern, in den Landesbetrieben, in den Hochschulen, den Schulen und alle wissen, dass ohne sie die Stadt lahm liegen würde. Es ist ernst mit den Forderungen, alle haben sich aktiv Gedanken gemacht, wie diese Forderungen aussehen sollten. Es gab in den einzelnen Betrieben, Institutionen, Behörden Mitgliederbefragungen, es gab erste aktivierende Veranstaltungen und wir sind uns sicher, dass wir im Herbst auch auf der Straße zu sehen sein werden, denn es ist uns ernst mit den Forderungen.“

Hier die gesamte Pressemitteilung