Das sind wir

In der Fachgruppe Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe (FG SKJ) treffen und engagieren wir uns als Beschäftigte und Akteur*innen in der Sozial– , Kinder, und Jugendhilfe. Hier können wir uns austauschen und von unseren unterschiedlichen Erfahrungen lernen.

Mit Aktionen und Veranstaltungen werden wir zusammen tätig und mischen uns ein. Auch Tarifauseinandersetzungen sind Bestandteil unserer Arbeit.

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Aktuelles

Was wir wollen

Wir sehen das Soziale in unserer Gesellschaft vor hohen Herausforderungen: Vereinzelung, Ökonomisierung, Bürokratisierung und Ausschließung sehen wir als Folgen der aktuellen Sozialpolitik, die das Soziale untergraben und entwerten.  Wichtiger Kern dieser politischen Strategie ist es, die für Armut und soziale Not eigentlich ursächlichen politischen Rahmenbedingungen aus der Pflicht und Kritik zu nehmen. Das kennen wir als Beschäftigte zur Genüge: An Schwierigkeiten und Problemen werden wir verantwortlich gemacht und nicht die unzureichenden Rahmen- und Arbeitsbedingungen.

Gegen diese versuchte Vereinzelung halten wir unsere gewerkschaftliche Solidarität!

  • Statt Vereinzelung: Solidarität
  • Statt Ökonomisierung: Soziale Rechte und gute Löhne
  • Statt Bürokratisierung: Partizipation
  • Statt Ausschließung: Inklusion

Soziale Berufe bedeuten für uns Achtung, wechselseitige Anerkennung und Anteilnahme, Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen, Zuhören und vor allem Solidarität: sowohl mit den Adressat*innen als auch untereinander.

Doch der politische Fokus auf´s Sparen, auf Kennzahlen und darauf, dass „alles sich rechnen muss“ untergräbt dies und raubt uns die erforderlichen Ressourcen und Rahmenbedingungen.

Dazu gängeln uns immer detailliertere Vorschriften und immer umfangreichere Dokumentationen. Diese schränken unsere Professionalität ein:

Statt mit den Familien zu arbeiten, Zettel ausfüllen? Abarbeiten statt beraten? 

Wir fordern die Anerkennung und Aufwertung der sozialen Bereiche als gesellschaftlich wichtige, notwendige und entsprechend entlohnte Arbeit. Nur ausgestattet mit bedarfsgerechten, rechtsverbindlichen Ressourcen kann nachhaltig geholfen werden.

Diesen Einsatz gegen das Schwinden des Sozialen sehen wir auch als Engagement für soziale Gerechtigkeit und Umverteilung von oben nach unten. An Sozialem, Bildung, Kultur und Gesundheit darf nicht gespart werden.

Wir laden dazu alle Interessierte herzlich ein, dies mit uns zu unternehmen – auch noch nicht ver.di Mitglieder sind willkommen!

ver.di Kampagnen